Kunden bezahlen Emcor dafür, Gebäudesysteme termingerecht und funktionsfähig zu liefern und sie anschließend in Betrieb zu halten. Der Großteil des Umsatzes stammt aus Projekten, die in Ausschreibungen im Wettbewerb gewonnen werden. Emcor plant das System, fertigt Teile in eigenen Werkstätten, installiert sie und nimmt sie in Betrieb. Die US-Bausparten für Elektro- und Gebäudetechnik (Heizung, Kühlung und Sanitär) erwirtschaften den Großteil des Konzerngewinns. Was übrig bleibt, hängt davon ab, wie genau Emcor den Auftrag kalkuliert hat und ob Montageteams und Material dann so viel kosten, wie im Angebot angenommen. Qualifizierte, lizenzierte Fachkräfte sind der wichtigste Engpass. Manche Verträge legen den Preis fest und lassen keine Änderungen zu. Wo Preise steigen dürfen, kann die Erhöhung erst kommen, nachdem die Kosten bereits gestiegen sind. Für Ausrüstung wird wenig Geld ausgegeben, daher hängt der Cashflow vor allem davon ab, wie schnell Emcor im Zuge des Arbeitsfortschritts abrechnet und Zahlungen einzieht.